Von- und miteinander Lernen

Ideennetzwerk für Empowerment-Initiativen, regional, europa- und weltweit

Ideen aus anderen Ländern und Kulturen sind eine Bereicherung für uns. Die Globalisierung ist, trotz Risiken und Bedrohung vor allem für die an Ressourcen armen Menschen dieser Erde, auch Chance für mehr Mitgefühl und die Einlösung gemeinsamer Werte, von Menschenrechte und Menschenwürde.

Durch ein Vertrauterwerden mit dem Fremden verstehen wir eines Tages vielleicht, dass es "nur" unsere Überzeugungen sind, die uns trennen; dass der einzige Unterschied zwischen uns unsere Überzeugsmuster und Glaubenssysteme ausmacht, nicht die Hautfarbe, das Geschlecht oder die kulturell-ethnische Zugehörigkeit.

Viele Frauen und Männer leisten ihren Beitrag zur Verständigung und zur Überwindung von Ängsten, Vorurteilen und Feindschaft. Sie ermutigen zur Arbeit an gemeinsamen Werten von Menschenwürde und Menschenrechte, zur Achtung von unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Von ihnen zu erfahren, kann andere ermutigen.

Wie lösen sie ihre Probleme von Armut und Arbeitslosigkeit? Woher kommen die Impulse zur Selbstorganisation und Selbsthilfe eines Stadtviertels? Wie erschließen andere, die am Existenzminimum leben, neue Märkte? Welche Überzeugungen haben andere Kulturen und Religionen und was denken sie über uns: die Anderen, die Fremden? Wo und wie leben verschiedene Volksgruppen friedlich zusammen? Wo verlassen einzelne Frauen oder Männer das Wertesystem ihrer Kultur und riskieren viel für ihre Freiheit und Würde? Warum geben andere ein gesichters Leben auf, um ihrem Herzen zu folgen? Diese Beispiel möchten wir bekannter machen und Sie teilhaben lassen.

Unter post@empowerment-consulting.de laden wir Sie ein, uns mitzuteilen, welche Beispiel Ihnen bekannt sind: Eine Person oder Gruppe, ein Ereignissen oder alltägliches Handeln. Und vergessen Sie sich selbst nicht! Oft liegen die guten Beispiele vor der Haustüre und wir nehmen sie nicht wahr, weil wir uns selbst zu gering schätzen. Diese Beispiele geben wir - Ihr Einverständnis vorausgesetzt - gerne an Organisationen weiter, die Sie fördern können oder Sie wenden sich direkt an: startsocial, ASHOKA oder das Bürgerprojekt AnStifter in Stuttgart. Council International Fellowship (CIF) hat, gemeinsam mit Council International Programs (CIP), 2007 sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert und fördert den internationalen Austausch von berufserfahrenen Frauen und Männern weltweit. Wir unterstützen die genannten Organisationen ideel und mit freiwilligem Engagement.

Das CIP/CIF ist e
in Beispiel, wie aus dem "Kleinen" und einem persönlichen Schicksal, etwas "Großes" für viele werden kann: Henry und Martha Ollendorff, die Begründer des Council International Programs und Fellowship, mussten 1938 aus dem faschistischen Deutschland fliehen. Henry war ein engagierter Jurist jüdischer Herkunft. In den USA arbeitete er als Sozialarbeiter. 1954 besuchte er im Auftrag der amerikanischen Regierung die Jugendsozialarbeit im Nachkriegsdeutschland und lud etwa fünf Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in die USA ein. Daraus ist ein internationales Austauschprogramm von Professionellen in Sozialberufen aus beinahe allen Ländern der Erde entstanden. Neuerdings wurde das CIP-Programm auf alle Berufe hin erweitert. Henry Ollendorffs Vision war es, dass es nie wieder einen Holocaust geben kann, wenn sich Menschen aus aller Welt kennen lernen, sich achten, respektieren und Freundschaft schließen.

Stellen wir uns vor: Was wäre wenn es solche Initiativen überall gäbe wo sich Völker bekriegen und Menschen einander Leid zufügen?

Wir suchen aber nicht nur das große, außergewöhnliche oder bekannte Beispiel, sondern das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen, das Einzigartige im ganz Alltäglichen. Denn das Ferment für Empowerment-Prozesse sind häufig die unauffälligen, stillen Menschen und ihr ganz selbstverständliches Handeln.

Leitsatz von empowerment consulting®: Empower yOUR world!