empowerment consult - beratung

Geschichte

Das Beratungsbüro empowerment
wurde 1999 von Dr. Beate Blank gegründet. Seit dem bieten wir Instrumente, Konzepte und Projekte zur Potentialentfaltung Einzelner, von Gruppen, Organisationen und ganzen Stadtteilen an. Im Auftrag von Führungskräften und Teams in öffentlichen Verwaltungen, Nonprofit- und Profitorganisationen führen wir Beratungs- und Projektentwicklungsaufgaben durch. Von Verbänden, Kirchen, Stiftungen, Hochschulen und der Politik werden wir für Referententätigkeiten nachgefragt. Auch Privatpersonen nutzen unser Coachingprogramm MyWAY und empowerment Instrument Die Satzssuche® zu ihrer Lebens- und Berufswegeplanung.

Einige Beispiele konkretisieren unsere Arbeit: Erfolgreich beraten wurde in den Jahren 1999/2000 eine Einrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche in der Erschließung neuer Marktstrategien. Unser Konzept für einen Gästebetrieb als Serviceangebot für Familien aus der Region und den Nachbarländern überzeugte einen Sponsor aus der IT-Branche. Von 2000-02 hat unser Beratungsbüro im Auftrag der LHS Stuttgart das Stadtteilmanagement für das Pilotprojekt „Soziale Stadt“ im Programmgebiet Freiberg-Mönchfeld geplant und durchgeführt. Der Prozess der Offenen Bürgerbeteiligung wurde 2003 vom Forschungsinstitut Empirica als „Good practice“ bewertet. Von 2003-07 entwickelten wir im Auftrag der Stadt Freiburg im Breisgau Instrumente zur Ressourcenförderung und Teilhabe in Soziale Stadt-Quartieren. Das von uns entwickelte Projekt "Internationale Frauenteestube Freiburg-Haslach"
wurde 2008 mit dem LOS-Bären ausgezeichnet. Von 2010-12 wurde dieses Modell mit dem ESF-Programm "FrauenSTÄRKEN im Quartier" in zehn Freiburger Stadtteile übertragen. Unter der Leitung des Caritasverband Schwarzwald-Baar-Kreis wurde von 2010-12 unser Coachingrogramm und Die Schatzsuche, gemeinsam mit Menschen mit unterschiedlichen Assistenzbedarfen, umgesetzt. Aus dem von Aktion Mensch geförderten Inklusionsprojekt "Marathon" gingen zwei Teilhabekreise in den Städten Villingen und Bad Dürrheim hervor.


Prof. Dr. Beate Blank

Empowerment ist universal. Die Verwirklichung von Menschenwürde und Menschenrechten, das Streben nach einem glücklichen, sinnvollen Leben ist für alle gleich gültig; unabhängig von Geschlecht, Alter, Ethnie, Kultur, Status, Besitz, Religion, sexueller Orientierung oder individuellen Merkmalen einer Behinderung. Dieses Verständnis von Selbstermächtigung setzt Beate Blank seit vielen Jahren im Theorie-Praxisbezug um. Empowermentprozesse werden öffentlich sichtbar, wenn Einzelne und Gruppen aus Benachteiligung Stärken entwickeln und ihre Erfahrungen in die Gesellschaft einbringen. Beate Blank zeigt am konkreten Beispiel auf, dass Philosophie und Haltung des Empowerment tatsächlich umsetzbar sind. 1980 hat sie das bundesweit erste Haus für obdachlose Frauen und Kinder in Stuttgart initiiert und als Selbsthilfeorganisation mit gegründet. Seit 1999 gibt sie ihr Wissen und Erfahrung in Aufbau, Leitung und Verselbständigung von Empowermentprojekten weiter und begleitet beratend Teams bei der Umsetzung von Modellprojekten zu den Themen Inklusion und Integration. Ein Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit ist die Entwicklung von partizipativen Verfahren und Handlungsweisen, die Empowerment ermöglichende Bedingungen unterstützen können. Die wissenschaftliche Fundierung ihres Ansatzes hat sie mit ihrer 2012 erschienen Dissertationsschrift "Die Interdependenz von Ressourcenförderung und Empowerment" nachgewiesen... mehr

Projektbezogene Teams & Partnerschaften

In der Durchführung von Projekten arbeitet Beate Blank mit Honorarkräften und Teams vor Ort zusammen. Kooperations- und Netzwerkpartner unterstützen bei Bedarf. Ziel ist die partizipative Entwicklung und Umsetzung von Projekten, so dass eine unmittelbare, kostengünstige und nachhaltige Implementierung in die Strukturen vor Ort möglich ist.


Die Fortbildung zu Ressourcenförderung und Empowerment sowie die Ausbildung zum Empowerment Coach
führen wir sowohl bei den TeilnehmerInnen vor Ort, als auch in Holzgerlingen bei Stuttgart, (bei FoBis-Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung), durch.


Referenten

DSA Dr. Martin Schaurhofer

Martin Schaurhofer ist ausgebildeter Psychologe und Sozialarbeiter. Er lebt und arbeitet in Wien. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit gelingenden Prozessen der Selbst- und Sozialveränderung. Er ist einer der Pioniere des lerntheoretischen und konstruktivistischen Zugangs zu Empowerment und der Entwickler der Empowerment Drehscheibe. Sie dient als Kompass zur Orientierung in Empowermentprozessen. Seine Dissertationsschrift und andere internationale Veröffentlichungen befassen sich mit der theoretischen Begründung seines Empowerment Tools und dem Nutzen für Selbsthilfegruppen und Bürgerinitiativen. Martin Schaurhofer schafft damit neue Sichtweisen auf die Generierung von Wissen in Empowermentprozessen. Dieses Wissen ist ungemein wertvoll für das Erkennen von Handlungsansätzen zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen und damit unverzichtbar für die Weiterentwicklung von demokratischen Gesellschaften.

Gelingende Empowermentprozesse verändern die Betrachtung der eigenen Person und der Welt. Martin Schaurhofer

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